salzperle
home
glasart
angebote
spuren
technik
ego
kontakt

Nachstehend möchte ich zeigen wie eine Glasperle entsteht. Es ist jedoch nur eine grobe Anleitung; die Variationsmöglichkeiten betreff Größe, Farbe, Form, Muster, etc. sind nur durch die eigene Kreativität und Phantasie begrenzt.
     
 

Als Vorbereitung muß ein Edelstahlstab (Perlendorn) in Trennmittel getunkt und vorgetrocknet werden.

Dann wird der Glasstab vor dem Brenner bei ca. 1800° C langsam erhitzt und das geschmolzene Glas um den ebenfalls erhitzten Perlendorn gewickelt ("Wickelperle").

     
 

Die dadurch entstandene Grundperle sollte bevor man weiterarbeitet rund und zentriert sein - je genauer man hier arbeitet, desto schöner wird das Endergebnis.

Auf die Grundperle wird dann wieder geschmolzenes Glas aufgesetzt, sodaß das gewünschte Muster oder die gewünschte Form entsteht.

Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen - und meistens entstehen bei kleinen Ausrutschern die tollsten Perlen!

     
 
Wenn man möchte und um die Brillanz der Farben noch schöner zur Geltung zu bringen, kann man vorsichtig mit einem transparentem Glasstab einen Klarglasüberzug machen.
     
 
Den Klarglasüberzug langsam einschmelzen.
     
 

Die Perle muß nun noch einmal erhitzt werden um die gewünschte runde Form zu erhalten.

Anschließend kommt die Perle in ein Vermiculit bzw. in einen Perlentemperofen zum langsamen Abkühlen des heißen Glases und um allfällige Spannungen im Glas zu entfernen.

     
 
Die fertige Glasperle!
     
 
Wenn man die Form der Perle verändern möchte, eignet sich am Besten ein Graphitpaddel an dem das heiße Glas nicht kleben bleibt.
     
 

Außer diesem Werkzeug gibt es noch viele andere Hilsmittel um die Perle zu verändern.

     
 
Die fertige Glasperle - durch die flache Form schmiegt sie sich sehr schön an die Haut an.
     
 

Das Endergebnis der Perle kann jedoch auch durch diverse Dekorationsmittel (Goldfolie, Silberfolie, Millefiori, Frittes, Aventurinkrösel, etc.) verändert werden.

In diesem Fall habe ich Silberfolie um die Glasperle gewickelt. Die Perle sollte dabei nicht zu heiß sein (auf diesem Foto ist die Perle noch zu heiß).

     
 
Die Folie muß fest auf die Perle gedrückt werden, da sie sonst sofort verbrennt. Über die Folie kann man dann wieder einen transparenten Überzug geben oder andere Techniken anwenden um das Geheimnis des Silbers voll zur Geltung zu bringen.
     
 
Die fertige Glasperle - mit Silberfolie umwickelt, ergänzt um weitere Glasfarben und mit Klarglasüberzug umhüllt.
   

 

nach oben