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Rübezahls Glashütten - Eine Winterreise ins Riesengebirge

Hier ist ein kurzer Bericht unserer Reise nach Tschechien vom 31. Jänner - 03. Februar 2008.

Kurz und bündig:

Wir fuhren von Salzburg über Freistadt nach Tabor (Tábor) mit Ziel Reichenberg (Liberec). In Reichenberg übernachteten wir im Hotel Zlaty Lev mitten im Zentrum. Von dort aus fuhren wir die Wallfahrtskirche in Heindorf (Hejnice) und den Kurort Bad Liebverda (Libverda) an und besuchten in Friedland (Frydlant) die Weihnachtskrippe "Betlem". Auf der Heimfahrt machten wir noch einen Zwischenstopp in Prag.

Ausgiebig:

MEIN Ziel dieser Reise war jedoch GLAS, GLAS, GLAS ... und ich kam auch auf meine Kosten; und das einen ganzen Tag lang.

Erstes Ziel MEINES Tages war die Glashütte Vitrum in Janov nad Nisou. Von Reichenberg aus über eine Serpentinenstraße in ca. 20-30 min. zu erreichen.

Die Fassade ist neu renoviert, im Inneren scheint die Zeit jedoch stehen geblieben zu sein. Wir durften zuschauen, wie kleine Kerzenständer gepresst wurden, die dann abwechselnd von 3 Arbeitern zu dem 20 Meter entfernten Ofen getragen wurden. Rationell? ... aber ich denke, die Leute sind froh um ihren Job. Ich glaube Absauganlage gab es da drinnen auch keine. Auf einem anderen Platz wurden Vasen gefertigt.

Gleich neben uns standen die Container voller farbenprächtiger Glasbrocken und Bruchglas; von denen einige kleine Stückchen als Souvenir mit mußten.

 

 
   

 

 
   
 
   

 

 
     

Nächstes Ziel war Gablonz (Jablonec nad Nisou). Gablonz verbinde ich immer mit dem Gablonzer Weihnachtsschmuck. Von diesem war jedoch weit und breit nichts zu sehen.

Wir haben uns die Galerie Belvedere angeschaut, die etwa 800 m vom Hauptgebäude des Museums für Glaskunst liegt. Klein, aber sehr schön. Es sind alte Werkzeuge für die Glasperlenherstellung und sehr viele schöne Glasknöpfe ausgestellt.

 

 
     
 
     
 
     
 
     

Dann besuchten wir das Haupthaus, das Glas- und Bijouteriemuseum. Das Gebäude liegt mitten im historischen und kulturellen Zentrum der Stadt. Im Erdgeschoß befindet sich eine sehr schöne Ausstellung, die sich hauptsächlich mit der Herstellung von Glasperlen bzw. Glasknöpfen befasst. Es ist auch sehr schöner alter Weihnachtsschmuck zu sehen. Im Obergeschoß findet man sehr schöne Glas-Gebrauchsgegenstände (Gläser, Teller, etc.).


 
     
 
     
 
     
 
     
 
     

Nachdem von Gablonzer Weihnachtsschmuck nichts zu sehen war (im Museum verwies man uns auf Lauscha), machten wir uns auf die Suche nach anderen schönen Dingen und wurden fündig. Insbesondere beim Eintreten in dieses Geschäft waren wir alle zuerst einmal überwältigt. Die Perlen gab es säckeweise und man konnte daraus schöpfen.

Man fragt am Besten beim Informationsbüro der Stadt Gablonz nach dem Stadtplan mit Bijouterie/Korallen; in diesem sind alle Läden für Perlen und Schmuckzubehör eingezeichnet. Manche sind super, bei anderen hätte man sich den Weg sparen können.

 

 
     
 
     

Zum Abschluß besuchten wir noch die Firma Kortan - Sklo Bizuterie. Dort konnten wir zusehen wie eine Glasperle entsteht. Frau Alena Kortanova spricht sehr gut Deutsch und hat uns alles genau erklärt. Es gibt auch einen dazugehörenden Shop in dem man die fertigen Glasperlen oder Figuren kaufen kann.

 

 
     

Der Reisebericht ist kurz gehalten und speziell zum Thema GLAS geschrieben. Wenn man mehr Zeit gehabt hätte, wären noch viele interessante Orte zu entdecken gewesen. Es ist auf alle Fälle eine Reise wert.

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